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Herzlich Willkommen!

auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über das Forschungsprojekt „Interkulturelle Öffnung in der ambulanten Pflege“. Es wurde im Januar 2016 in der Arbeitsgruppe Psychosoziale Migrationsforschung (AGPM) am Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf gestartet. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren.

Das Forschungsprojekt verfolgt allgemein zwei Ziele:

  1. Erfassung des Standes der interkulturellen Öffnung in der ambulanten pflegerischen Versorgung in Hamburg
  2. Identifikation und Quantifizierung der Arbeits- und Gesundheitssituation von Pflegenden mit und ohne Migrationshintergrund1

Das Forschungsprojekt ist unterteilt in 5 Teilprojekte (Module):

Modul 1:
Gesundheitssituation von Pflegenden mit Migrationshintergrund im
internationalen Kontext
Modul 2:
Psychosoziale und gesundheitliche Belastungen von Pflegenden mit Migrationshintergrund am Arbeitsplatz
Modul 3:
Psychosoziale und gesundheitliche Belastungen von 24-Stunden Betreuungskräften
Modul 4:
Einrichtungsbefragung zum Stand der interkulturellen Öffnung
Modul 5:
Ausmaß arbeitsplatzbezogener psychosozialer und gesundheitlicher Belastungen von Pflegenden mit und ohne Migrationshintergrund

Einer der Leitgedanken des Forschungsprojektes lautet „Nicht über, sondern mit Personen forschen“.  Daher arbeiten wir direkt mit Akteuren aus der pflegerischen Versorgung zusammen. Darüber hinaus unterstützt uns ein Projektbeirat mit Entscheidungsträgern aus dem Bereich der Pflege.

Das Forschungsprojekt wurde von der Ethik-Kommission der Ärztekammer Hamburg zustimmend berufsrechtlich beraten und entspricht den ethischen und fachrechtlichen Anforderungen (Antrag PV5440).


1Zu den Menschen mit Migrationshintergrund zählen alle Ausländer und Ausländerinnen sowie eingebürgerte ehemalige Ausländer und Ausländerinnen, alle nach 1949 als Deutsche auf das heutige Gebiet der Bundesrepublik Deutschland Zugewanderten, sowie alle in Deutschland als Deutsche Geborenen mit zumindest einem zugewanderten oder als Ausländer/in in Deutschland geborenen Elternteil [1].



Literatur:

[1] Statistisches Bundesamt: Fachserie 1, Reihe 2.2 Bevölkerung und Erwerbstätigkeit, Bevölkerung mit Migrationshintergrund, Wiesbaden 2013, Textteil: Methodische Bemerkungen mit Übersicht über die Ergebnisse.